Sonntag, 22. August 2021

Nachhaltigkeit im Alltag mit diesen 24 einfachen und praktischen Tipps

Heute ist Earth-Overshoot-Day, also wir haben mit unserer Lebensweise die Ressourcen unseres Planeten eigentlich verbraucht. (Quelle: fridaysforfuture.at/overshoot-day

Wie Sie mit 24 einfachen Maßnahmen Ihren globalen Fußabdruck so gering wie möglich halten und dabei noch Geld sparen, verraten wir in diesem Beitrag.

Wir haben dabei auf praktische und alltagstaugliche Tipps geachtet, die Sie auch Ihren Kindern einfach vorleben und vermitteln können, denn nichts ist mächtiger, als eine Idee deren Sinn verstanden und deren Zeit eindeutig gekommen ist! 


1. Lokal, regional und möglichst saisonal Bio einkaufen, dazu vor allem Lebensmittel verwenden statt verschwenden

Bei lokalen Händlern bzw. Produzenten zu kaufen, unterstützt nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern auch die Umwelt durch weniger und/oder kürzere Transportwege. Interessieren Sie sich für lokale Anbieter, Wochenmärkte, Hofläden und regionale Produzent:innen bzw. Gewerbetreibende, egal ob es Gebrauchsgegenstände oder Lebensmittel sind. Das geht auch einfach im Internet und suchen Sie dabei nach Click and Collect oder lesen Sie hier nach

Hängen Sie einen Saisonkalender sichtbar in der Küche auf bzw. achten Sie beim Einkauf das ganze Jahr über auf die Herkunft der Lebensmittel!

Dass bei Lebensmitteln Bio auch gar nicht teuer sein muss, haben wir in diesem Beitrag gezeigt. Wenn Sie dann auch noch Ihre eigene Lebensmittelverschwendung eindämmen, dann haben Sie auch noch Geld gespart!
Selbstgekochtes als Jause vermeidet auch Lebensmittelverschwendung und ist auch günstiger und gesünder als Fast Food, dass Sie sich in der Umgebung des Arbeitsplatzes kaufen.

Auch für Kosmetik oder Sonnencreme gilt, lieber Naturkosmetik mit Bio-Zutaten in nachhaltiger Verpackung als in Plastik verpackte Chemie! Das geht ganz einfach mit der Codecheck App am Handy, die Kosmetikprodukte auf Mikroplastik oder andere schädliche Stoffe bequem über die Barcodes des  Produktes kontrollieren lässt. Das Lesen vom Kleingedruckten und das Rätseln von Begriffen ist damit nicht mehr notwendig.

Auch Reinigungsmittel können Sie nachhaltig kaufen und dabei noch Geld sparen!

2. Weniger Reis essen

Wenn Sie weniger, und wenn dann möglichst europäischen Reis essen, helfen sie dem globalen Klima. Beim Reisanbau ist der Wasserverbrauch wesentlich höher als bei anderen Getreidesorten. Überflutete Reisfelder sind ideale Umgebungen für Mikroben, die sich von zersetzenden Stoffen ernähren und für die Produktion großer Mengen Methan verantwortlich sind. Alternativen zu Reis gibt es allerdings reichlich auch bei heimischen Gewächsen. 

Dinkelreis sind entpelzte und geschliffene Dinkelkörner, die sich wie Reis zubereiten lassen. Dinkel enthält dabei noch mehr wichtige Nährstoffe wie Eisen, Eiweiß, Vitamin B und Ballaststoffe.
Dinkelreis ist mit seinem nussigen Geschmack perfekt für Bratlinge, Aufläufe, Risotto oder als Füllung für gefüllte Paprika und Zucchini.
Grünkern besteht aus unreifen Dinkelkörnern, die schon seit dem 17. Jhdt. gegessen und genauso wie Dinkelreis verwendet werden.  

Bulgur oder Couscous sind zwar nicht ganz so wie Reis, aber können zu verschiedenen Gerichten ähnlich kombiniert werden. Couscous oder Bulgur, vor allem aus Weizengrieß, gibt es auch schon aus regionalem Anbau und Produktion, vor allem in Bio-Varianten.

Lange Zeit war Hirse die Hauptgetreideart in ganz Europa. Dieses nährstoffreiche Korn sollte wieder öfter auf unseren Tellern landen und kann sehr gut in herzhaften und süßen Speisen verwendet werden, egal ob mit Früchten und Joghurt, oder genauso mit Tomatensoße und Hülsenfrüchten, Fleisch oder Fisch. 

Buchweizen ist ein wahres Superfood und kann als Beilage, in Salaten, Suppen oder sogar im Müsli verwendet werden. Geröstet als „Kasha“ schmeckt Buchweizen ebenfalls sehr gut. Außerdem ist Buchweizen dafür geeignet glutenhaltige Getreidesorten zu ersetzen und zählt wie Hirse zu den Kurzgarern.

Der Geschmack von Topinambur ist nussig und leicht süßlich und bringt ebenso grob gerieben als Reisalternative eine noch dazu nährstoffreiche Abwechslung auf unsere Teller. 

Für die Low-Carb Fraktion ist grob geriebener Karfiol bzw. Blumenkohl eine Reisalternative, die meines Erachtens aber geschmacklich weniger geeignet und es schade um den ansonsten anders vielfältig einsetzbaren Karfiol ist. 

Kamut und Quinoa sind ebenfalls Reisalternativen aber sind selten regional zu beziehen und auch teurer. Wer diese möglichst aus europäischem Bio-Anbau beziehen kann, hat damit zumindest eine nährstoffreiche Sättigungsbeilage. 

3. Pflanzen Sie Bäume oder Grünes - selbst oder indirekt (sogar kostenlos möglich!)

Entweder Sie haben einen Garten, auf dem Sie einen Baum pflanzen können, oder Sie tun dies indirekt. Das geht sogar kostenlos, indem Sie die Suchmaschine ECOSIA nutzen, die einen Teil der Einkünfte in Baumpflanzungen investieren. 
Auch Baumpatenschaften in Ihrer Stadt oder Region sind sicherlich möglich. Das kostet meist nicht viel und bringt neben besserem Klima auch eine schönere Umgebung und weniger Hitze im Sommer! 

An Fassaden oder auf Flachdächern bietet es sich an, Grünpflanzen oder auch etwas Blühendes zu pflanzen. Wenn dies dann noch heimische Pflanzen sind, stärken Sie damit nicht nur die Flora und Fauna, sondern tun auch damit etwas für die unmittelbare Luftqualität bzw. das Klima vor Ort.

4. Wasser sinnvoll nutzen

Gerade in Mitteleuropa können wir uns sehr glücklich schätzen, dass unser Leitungswasser einen hohen Qualitätsstandard hat. Wenn man Mineralwasser möchte, kann man mit Sodastream oder ähnlichen Anbietern mit Glasflasche eine billigere und nachhaltige Variante des Mineralwassers erhalten, wann immer man möchte. 

Für Brauchwasser wie z.B. zum Blumengießen können Sie auch Regenwasser benutzen, das Sie einfach im Garten, Terrasse oder Balkon sammeln. 
Wer ein eigenes Haus hat, kann sogar grob gefiltertes Regenwasser z.B. für die Klospülung nutzen. Hier gibt es kostengünstige Anlagen, die sich auch recht rasch amortisieren, obwohl Wasser bei uns ja nicht viel kostet, aber ein umso kostbareres Gut ist

5. Weniger Plastik kaufen

Der Verzicht auf Einweg-Plastikverpackungen (täglich z.B. durch Mehrweg Coffee-to-Go-Becher, Eiswaffel statt Plastikbecher, Haar- und Duschseifen statt Shampoo in Plastikverpackung etc.) reduziert die derzeit überwältigende Menge an Kunststoff, die in den Abfall gelangt, und verhindert ebenso ein Verpesten der Umwelt mit Mikroplastik. 

Das Aufbewahren und Servieren unserer Lebensmittel und Getränke in wiederverwendbaren Behältern wie Metall oder Glas bedeutet auch eindeutig lebensmittelechte Aufbewahrung. Einige Chemikalien in Kunststoffverpackungen haben sich bereits in geringen Mengen als gesundheitsschädlich erwiesen. Weniger Plastik schützt also sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Umwelt. 

Einige Supermärkte oder günstige Reformläden (dm, Prokopp etc.) bieten bereits unverpackte Waren an, die Sie selbst abfüllen können oder geben die Waren von der Feinkosttheke in Ihre mitgebrachten Behälter.

Tragen Sie auch immer eine Stofftasche mit sich und vermeiden Sie damit Einweg-Tragtaschen egal ob aus Papier oder (hoffentlich nicht mehr verbreitetem) Kunststoff.

6. Müll trennen

Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber auch im Kinderzimmer oder generell das konsequente und richtige Trennen von Müll bedeutet ein Mehr von möglichem Recycling (vor allem von Kunststoff) und somit Schutz der Umwelt. 

7. Urlaub möglichst in der Nähe

Durch die Wahl der Urlaubsziele, die örtlich näher liegen oder regelmäßige Aufenthalte im eigenen Land, anstatt ins Ausland zu reisen, bedeuten einen wesentlichen Beitrag zum eigenen Fußabdruck.

8. Reisen mit dem Zug

Nachtzüge sind eine perfekte Alternative zum Flugzeug und sie ersparen sich noch dazu die erste Übernachtung im Hotel. 

9. Nachhaltigen Tourismus im Ausland wählen

Mehrtägige nachhaltige oder Ökotourismus-Angebote zu nutzen bedeutet die Natur und die lokale Kultur zu genießen. Wählen Sie nachhaltige Anbieter (wie z.B. bei  forumandersreisen.de. Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel am Urlaubsort.
Wenn Sie dann noch lokal einkaufen, haben Sie schon alles richtig gemacht. Diese Form von nachhaltigem Urlaub kommt insgesamt der lokalen Gemeinschaft sowohl umwelttechnisch als auch wirtschaftlich zugute. 

Der Einkauf von Souvenirs gehört zum Ende eines Urlaubs dazu, aber wählen Sie bewusst Mitbringsel, die nicht aus Plastik, sondern nachhaltigen Materialien und möglichst lokal produziert sind. 

10. Beziehen Sie nachhaltigen Strom

Nicht jede:r kann am eigenen Dach eine Photovoltaikanlage installieren, aber mobile, faltbare Solarpanele, die oft beim Campen benutzt werden, können Sie auch für Balkon oder Terrasse installieren und damit Handy, Tablet und Co aufladen. Das spart nicht nur Geld, sondern auch extern produzierten Strom. 
Jedenfalls können Sie Ihren Stromanbieter hin zu Ökostrom wechseln, wobei Sie darauf achten können, dass dieser wirklich nur nachhaltigen Strom produziert! Lesen Sie also etwas genauer nach, denn jede ökologisch erzeugte Kilowattstunde ist eine, die nicht durch Kohle oder Atom erzeugt werden muss. Sie setzen damit nicht nur ein klares Zeichen sondern bestimmen, welche Anbieter sich am Markt durchsetzen!

11. Sparen Sie Strom

Nutzen Sie Energiesparpraktiken beim Heizen und vor allem Kochen zu Hause. Zum Beispiel in Form von kleineren Tief-/Kühlschränken, kleineren Backöfen und alternativ Schnellkochtöpfen bzw. Airfryer.

Auch der gute alte Wäscheständer zum Trocknen Ihrer Wäsche eignet sich hervorragend zum Strom und somit Geld sparen. Im Sommer sorgt er für ein kühleres Innenklima und im Winter für die nötige Luftfeuchtigkeit im ohnehin geheizten Wohnraum. Eigentlich brauchen Sie den Wäschetrockner wenn überhaupt, dann nur für flauschig weiche Handtücher und ggf. Unterwäsche aber sonst sicherlich nicht.

12. Wiese statt Beton - Bodenschutz am eigenen Grundstück.

Bodenschutz heißt, dass wir unser Land, unsere Natur und unsere Lebensgrundlage
vor der unkontrollierten Verbauung schützen – der Natur, den Tieren und Pflanzen wieder mehr Platz zum Leben lassen. Jeder Quadratmeter Boden mit Wiese statt Beton bedeutet mehr Lebensraum für Kleintiere, Insekten und Co. Lassen Sie also in Ihrem Hof oder Garten das Gras und eine möglichst natürliche Wiese sprießen (ja, natürlich dürfen Sie den Rasen mähen, aber lassen Sie die Finger von Unkrautmitteln und anderem Gift, denn auch z.B. ein Löwenzahn ist eine sinnvolle und eigentlich schöne Pflanze). Und noch dazu schützen Sie wichtige Fauna wie z.B. die Bienen, die ja unter anderem unsere Nahrungsgrundlage sichern. 

13. Unmittelbarer Naturschutz im wahrsten Sinne des Wortes

Die globalen Bemühungen von Organisationen wie der WWF sind zum Schutz und die Erhaltung von Wildräumen, um möglichst viel Biodiversität zu erhalten. Es bräuchte zwar etwa die Hälfte der Biokapazität des Planeten, um etwa 85 % der Biodiversität zu sichern, aber jeder Schritt zählt!(Quelle: https://www.overshootday.org/solutions/planet/). Schon jegliches Erhalten von möglichst natürlichen Parkanlagen, öffentlicher Grundstücke oder auch privaten Gärten liefert einen wichtigen Beitrag! Wenn Sie also einen kleinen Garten oder auch Balkon haben, halten Sie diesen so natürlich wie möglich, also z.B. nur heimische Pflanzen einsetzen und diese nicht mit chemischen Düngern oder Insektiziden behandeln. Wie das ganz einfach geht, finden Sie z.B. unter www.naturimgarten.at!

14. Möglichst nachhaltige Kleidung kaufen

Entweder Sie kaufen auch mal gebrauchte Kleidung oder achten abgesehen vom 
auch auf Bio-Baumwolle, vor allem bei T-Shirts, Jeans und Co. Allein der Einsatz von Bio-Baumwolle als Neuware spart durchschnittlich 91 % Wasser und 46 % CO2 im Vergleich zu konventionellem Baumwollanbau. (Quelle: https://www.overshootday.org/
Wie einfach es ist, nachhaltige Kleidung zu beziehen, haben wir in diesem Artikel schon einmal beschrieben.

15. Nutzen Sie Carsharing

Wenn Sie in der Stadt ein Auto ja nicht wirklich benötigen, sparen Sie viel Geld und nehmen ein Auto nur dann, wenn Sie es wirklich brauchen über Carsharing. Es gibt in den meisten Städten mittlerweile einige Anbieter, meist auch in Kooperation mit den Bahnbetrieben oder öffentlichen Verkehrsanbietern. Informieren Sie sich und Sie werden sehen, wie günstig dies im Vergleich zu den laufenden Kosten eines Fahrzeugs sind, vor allem wenn Sie dies nur an Wochenenden oder bei diversen Gelegenheiten benötigen. 

Alternativ - vor allem am Land bzw. beim Pendeln - können Sie ja Fahrgemeinschaften bilden. In Kombination mit Bahnhöfen gibt es oft überwachte Parkmöglichkeiten, wo man dann entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterkommen oder nach dem öffentlichen Anreisen auch zu einer Fahrgemeinschaft zusteigen kann. 

16. Geschwindigkeit reduzieren

Wenn Sie mit dem (eigenen) Auto nur um bis zu 20 km/h langsamer fahren (z.B. eine Verlagerung von 50 auf 40 oder sogar 30 km/h in städtischen Gebieten und von 130 auf 110 km/h auf Autobahnen, haben Sie die Möglichkeit, die Emissionen in städtischen Gebieten um ganze 25 % und auf Autobahnen um 12 bis 18 % zu senken. (Quelle: https://www.overshootday.orgDies bedeutet nicht nur bessere Luft, sondern noch dazu spart dies Benzin und somit bares Geld!

17. Fahren Sie mit dem Fahrrad/eBike statt mit dem Auto

Gerade für kurze Strecken bietet es sich an entweder doch zu Fuß zu gehen oder mit dem Fahrrad zu fahren. Suchen Sie selbst in Ihrem Heimatort Radwege oder weniger befahrene Straßen und planen Sie so Ihre regelmäßigen Besorgungen. Die Luftqualität, Umwelt und Ihre Gesundheit werden es Ihnen danken!

Unterstützen Sie auch möglichst lokale oder überregionale Fahrradinitiativen oder sprechen Sie mit lokalen Behörden und Politikern darüber, dass es mehr und bessere Radwege und Sicherheitsvorkehrungen braucht. Länder wie Holland und Belgien zeigen vor, wie es geht!

18. Upcycling

Vorhandene Möbel eignen sich hervorragend für Aufarbeitung, Reparatur und Neugestaltung - das ist oft einfacher als gedacht! Im Baumarkt finden Sie verschiedene Materialien, die billiger sind, als der Kauf von neuen Möbelstücken. Noch dazu haben Sie individuelle Stücke, die Ihrem Wohnraum einen noch persönlicheren Stil verleihen!
Nicht nur leere Glasbehälter oder Holz-/Schachteln lassen sich perfekt auch für andere Zwecke verwenden, sondern es gibt noch hunderte andere Ideen, die Sie in diesem Artikel und auch auf Pinterest oder Youtube finden. 

19. Dinge länger nutzen und langhaltige Produkte kaufen

Wenn z.B. das alte Handy nicht mehr ganz reibungslos zum kommunizieren oder fotografieren, aber dennoch noch grundlegend funktioniert, dann bietet es sich an, einfach die Simkarte zu entfernen und das alte Handy als MP3 Player (eventuell sogar mit WLAN und Internetradio) zu verwenden. 
Langlebige Produkte aus Metall oder Naturmaterialien statt Plastik wie z.B. Zahnbürsten, Kehrschaufeln etc. oder auch Jausenboxen, Thermobecher, etc. schützen nicht nur die Umwelt, sondern sparen mittel- bis langfristig viel Geld, auch wenn sie in der ersten Anschaffung etwas teurer sind. 

20. Kaufen Sie nur was sie WIRKLICH brauchen

Natürlich gibt es gewisse, nicht immer so sinnvolle Dinge, die man gerne haben
will, aber seien Sie Vorsichtig mit Impulskäufen und Lockangeboten bzw. Aktionen, die Sie verleiten mehr zu kaufen, als Sie eigentlich brauchen!
Als mögliche Alternative überweisen Sie sich selbst das Geld, dass sie NICHT ausgegeben haben auf ein Sparbuch. Sie werden sehen, wie viel Geld Sie in einem Jahr sparen. 

Auch beim Einkaufen im Supermarkt können Sie das schon ein wenig trainieren, in dem Sie sich vorher eine Einkaufsliste schreiben und gar nichts oder nur so wenig wie möglich zusätzlich kaufen! 

20. Mieten statt kaufen

Langlebige oder teure Produkte wie Ski- bzw. Campingausrüstung oder auch Werkzeuge können Sie in den meisten Geschäften gegen eine oft nur geringe Leihgebühr inkl. Versicherung ausborgen statt kaufen. Das spart Ressourcen in der Erzeugung, die Geräte sind richtig gewartet, und Sie brauchen sich nicht überlegen, wo sie das ganze Zeug lagern sollen! 

21. Weniger bis kein Fleisch oder Wurst oder Fisch essen

Für die Produktion von 1 kg Fleisch werden bis zu 25 kg Getreide und etwa 15.000 Liter Wasser benötigt. Vergessen Sie auch industriell hergestellte Ersatzprodukte, sondern nutzen Sie einfache und gesunde Zutaten, denn das geht einfacher als Sie vielleicht denken. Wie Sie abwechslungsreich und schmackhaft kochen können zeigen Ihnen unsere mittlerweile über 50 Rezepten auf unserem Blog und wie Sie ganz einfach Fleisch mit natürlichen Produkten ersetzen können zeigen wir in diesem Beitrag

Auch Fisch aus Aquakultur braucht oft genmanipuliertes Soja aus anderen Teilen der Welt und noch dazu Beifang aus industriellem Fischfang. Wenn, dann regionale Fische, möglichst aus Wildfang sind die eindeutig bessere Alternative und wenn sie dies etwas seltener essen, wird es auch ein umso größerer Genuss! 

22. Virtuelle Meetings statt Geschäftsreisen

Virtuelle Meetings sparen nicht nur Zeit sondern auch CO2, indem man erst gar nicht irgendwo hinfahren muss, und fliegen ja möglichst schon gar nicht!

23. Inspiriere die Menschen um Dich  

Egal ob mit Gast-/Geschenken, Mitbringseln oder sonstigem, das Du irgendwo weitergibst - sei ein Vorbild mit nachhaltigen Produkten und rede darüber, wenn Du gefragt wirst. Niemand möchte Moralapostel, aber wenn man ins Gespräch kommt, dann sprechen Sie über Ihre nachhaltige Einstellung, ohne andere zu diskreditieren und ohne jemandem auf die Nerven zu gehen. Von überzeugten und erfolgreichen Vorbildern möchte man etwas übernehmen, nicht von übergriffigen Missionaren!  

24. Unterstütze nachhaltige Organisationen

NGOs wie Greenpeace, Vier Pfoten oder der WWF machen immer wieder unterstützenswerte Petitionen. Abonniere deren Newsletter und unterschreibe diese Aufrufe und unterstütze somit deren wichtige Arbeit. 
Eine Kindermitgliedschaft z.B. vom WWF oder Greenpeace Magazin-Abo kostet ca. 35 EUR und ist eine kleine aber wichtige finanzielle Unterstützung solcher wertvoller Organisationen. Auch Ihre Kinder sollten wissen, wie wichtig es ist, nachhaltige Entscheidungen jeden Tag zu treffen und vor allem wofür!